Jetlag (Jet-Lag)
Als Jetlag bezeichnet man die Schwierigkeit, bei längeren Flugreisen mit der Zeitumstellung zurecht zu kommen.
Das englische Wort "lag" bedeutet "Rückstand, Verzögerung, Zeitunterschied".
Die "innere Uhr" des Menschen richtet sich nach gewohnten Abläufen, nach Essenszeiten und dem Wechsel von Tag und Nacht.
Bei längeren Flügen, etwa einem Langstreckenflug über mehrere Zeitzonen, entstehen Differenzen zwischen der "inneren Uhr", dem gewohnten Biorhythmus und dem neuen Zeitzyklus. Beispiel: Der Körper stellt sich abends wie gewohnt auf Schlafen ein, obwohl es am Zielort erst nachmittags ist. Müdigkeit und verminderte Leistungsfähigkeit sind die Folge.
Um Schwierigkeiten mit dem Jetlag vorzubeugen kann man bereits zwei bis drei Tage vor der Reise mit einer Anpassung an den neuen Zeitrhythmus beginnen, in dem man nach und nach Essenzeiten und Schlafenszeiten in Richtung des neuen Rhythmus verschiebt. Bei Flügen Richtung Osten geht man dann eher Schlafen und bei Flügen Richtung Westen später.
Am Zielort ist es besonders am ersten Tag hilfreich, sich viel im Freien aufzuhalten, da es der Körper bei Tageslicht besser versteht, sich auf den veränderten Rhythmus einzustellen.
Um sich schnell an den neuen Rhythmus zu gewöhnen sollte man bei Müdigkeit z.B. einem Drang nach einem Mittagsschläfchen widerstehen und erst schlafen, wenn am Zielort tatsächlich Schlafenszeit ist.
Größere Mahlzeiten sollten nur eingenommen werden, wenn auch am Reiseziel die Zeit zum Essen gekommen ist.
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