Peenemünde (Insel Usedom)

Im kleinen Usedomer Ort Peenemünde begann die deutsche Wehrmacht ab 1932 mit Raketenforschung und errichtete einen großen Anlagenkomplex für die Forschungs- und Versuchsanstalt.
Im II. Weltkrieg trugen hier entwickelte V1- und V2-Raketen Tod und Zerstörung nach England.
Raketenspezialisten schufen nach dem Weltkrieg, so Wernher von Braun in den USA oder andere in der Sowjetunion, sowohl wichtige Grundlagen für militärische Interkontinentalraketen wie für die zivile Raumfahrt. Das "Historisch-Technisches Informationszentrum Peenemünde" zeigt die Geschichte Peenemündes sowie der Entwicklung der Raketentechnik und gedenkt derer die als KZ-Häftlinge bei der Produktion ihr Leben ließen.

Im "Historisch-Technischen Informationszentrum Peenemünde" gibt es auch eine Freilandausstellung der meisten der von der NVA der DDR geflogenen Flugzeugtypen.

In Peenemünde ist in den letzten Jahren eine Museums- und Erlebnislandschaft entstanden, u.a. mit:

- Maritim Museum U-Boot U461 Juliett: 85m langes Diesel-U-Boot 1965 bis 1993 in Dienst der baltischen Rotbannerflotte

- Erlebnismuseum Phänomenta: Erlebniswelt aus Physik und Spiel, unterhaltsamem Lernen und Erleben mit Interessantem aus Mechanik, Akustik und Optik sowie Experimenten und Exponaten auf 2500 m² Ausstellungsfläche (17449 Peenemünde, Museumsstraße 12)
 
 

Peenemünde
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