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Stettin / Szczecin
Stettin ist als Hafenstadt und Werftstadt an der Odermündung bekannt. Die Seewirtschaft, zu der auch die Fährverbindungen, Ausflugsschiffe und Segler zählen, prägt die Stadt bis heute. Von Stettin zur Ostsee sind es durch das Oderhaff (Stettiner Haff) und die Kaiserfahrt von Swinemünde noch rund siebzig Kilometer Wasserweg.
Interessant ist die Stadt für Touristen auch wegen der unmittelbaren Nähe zur deutschen Grenze.
Zu den kulturhistorisch beachtlichen Bauten gehören u.a. das Schloss der pommerschen Herzöge, die St. Jakobi-Kathedrale, das Rathaus, die Stadttore und die Bastei der Sieben Mäntel.
Das Herzogschloss wurde im II. Weltkrieg zerstört und ab 1958 - 1982 wiederaufgebaut.
Einen sehr schönen Blick auf die Oder und den Hafen bekommt man von der etwa 500m langen Haken-Terrasse (Waly Chrobrego).
Die russische Zarin Katharina die Große erblickte am 02. Mai 1729 als Prinzessin Sophie Friederike Auguste von Anhalt-Zerbst-Dornburg in Stettin das Licht der Welt.
Auch der Schriftsteller Alfred Döblin, der Schauspieler Heinrich George und der SPD-Politiker Manfred Stolpe sind Kinder Stettins.
Stettin war eine wichtige Hansestadt. In seiner wechselvollen Geschichte war Stettin auch dänisch und schwedisch, eine bedeutende Rolle kam der Stadt als Hauptstadt der preußischen Provinz Pommern zu.
Heute ist Stettin Hauptstadt der Woiwodschaft Westpommern, 420.000 Einwohner leben hier.
Geschichte/ Ereignisse:
- seit dem 7. Jahrhundert slawische Siedlung
- 1184-1227 dänische Herrschaft
- 1243 Stadtgründung nach Magdeburger Stadtrecht
- 1278 Mitglied der Hanse
- 1295 - 1637 Residenz der Herzöge von Pommern
- 1648 schwedische Herrschaft
- ab 1720 preußisch
- 1806-1813 französische Festungsstadt
- 1815 Hauptstadt der Provinz Pommern
- ab 1945 polnisch
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