Kap Arkona

Kap Arkona ist Deutschlands Nordkap. Wahrzeichen sind die Leuchttürme, der von Karl Friedrich Schinkel geplante und 1827 gebaute 20m hohe quadratische Backstein-Turm und der 36m hohe Leuchtturm von 1902.
Etwas abseits steht noch der Marinepeilturmturm von 1927, ebenfalls mit einer Aussichtsplattform.
Zu den Sehenswürdigkeiten auf dem Kap zählen auch das historische Dörfchen Vitt sowie die Reste des Burgwalls der einstigen slawischen Jaromasburg.
Über drei Abstiege sind Ufer und Kreidekliff zu erreichen. Am Strand liegt der "Siebenschneiderstein", der viertgrößte Findling Rügens.
Der nördlichste Punkt Rügens (es war auch der nördlichste Punkt der DDR), Gellort, befindet sich ca. 600m nordwestlich der beiden Leuchttürme.

Kap Arkona ist ein komplexes Erlebnis, aber mit etwa 1,5 Millionen Besuchern jährlich auch ein Objekt des Massentourismus. Kraftfahrzeuge müssen auf dem großen Parkplatz von Putgarten abgestellt werden. Weiter geht es mit der Arkona-Bahn, einer Pferdekutsche, zu Fuß oder auch mit Rädern.
Zu den Sehenswürdigkeiten auf dem Kap zählen auch das historische Dörfchen Vitt sowie die Reste des Burgwalls der einstigen Jaromasburg.

Jaromasburg
Die slawische Burganlage, 1168 nach Eroberung durch den Dänenkönig Waldemar I. zerstört, gilt als bedeutendes Zeugnis slawischer Kulturgeschichte. Zu sehen sind Überreste des Walls dieser bedeutenden Tempelburg.
Vitt
Das heute komplett unter Denkmal stehende Dorf mit seiner historischen Bebauung in einer Uferschlucht der Steilküste, galt schon im 10. Jahrhundert als Hafen- und Handelsplatz der Jaromasburg. Ein gutes Dutzend reedgedeckter Fischerhäuser und die von K. F. Schinkel entworfene achteckige Uferkapelle (1816) sind sehenswert.
 

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