Berliner Funkturm

Der Funkturm, ein Berliner Wahrzeichen, streckt sich bis zur Antennenspitze in eine Gesamthöhe von 150m. Von der Aussichtsplattform in 126m Höhe ergibt sich ein weiter Blick über Berlin. Das Funkturmrestaurant befindet sich in einer Höhe von 55m. Der Fahrstuhl fährt mit einer Geschwindigkeit von 4m/Sekunde. Der Funkturm hat jährlich etwa eine Viertelmillion Besucher.

Gebaut wurde der Turm vom Berliner Architekten Heinrich Straumer (1876 - 1937). Die Inbetriebnahme erfolgte am 03.09.1926 zur dritten Großen Deutschen Funkausstellung.
Vom Funkturm wurde 1929 das erste Fernsehbild in Deutschland ausgestrahlt. 1973 wurde der reguläre Funkbetrieb eingestellt und seit 1989 gibt es keine Sendeanlagen für Rundfunk und Fernsehen mehr auf dem Funkturm.

Messegelände
Um den Funkturm herum erstreckt sich das große Berliner Messegelände.
1923 begann der zielgerichtete Aufbau zum Messestandort. Das Messegelände wurde bis zum heutigen Tage ständig erweitert, immer neue Messehallen wurden gebaut. 1924 wurde die erste "Große Deutsche Funkausstellung" veranstaltet, 1950 die erste "Deutsche Industrieausstellung". Jedes Jahr gibt es zahlreiche Fach- und Verbrauchermessen mit mehren Millionen Besuchern. Viele, wie die die Grüne Woche, die Internationale Funkausstellung oder die Internationale Tourismus-Börse, sind traditionell an diesem Standort zu finden und gelten als Spiegel der jeweiligen Branche.

Seit 1979 gibt es in der Nähe des Funkturms mit dem Internationalen Congress Centrum ICC Berlin einen Kongressplatz mit weltweiter Anziehungskraft.

Geschichte/ Ereignisse:
- 1924 - 1926 gebaut, seit 1926 in Betrieb
- 150m hohe Stahlgitterkonstruktion
- Gewicht ca. 600 t
- Rundfunk- und Fernsehsendungen bis 1973
- Architekt: Heinrich Straumer
 
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