Latentes Bild

Das auf dem belichteten Film in der Emulsion bereits vorhandene aber noch unsichtbare Bild wird als latentes Bild bezeichnet. Es entsteht durch die Einwirkung des Lichtes auf die lichtempfindlichen Bestandteile des Aufnahmematerials und bewirkt dort Ladungsveränderungen der Elektronen sowie Kristallisierungen. Das latente Bild ist lange, jedoch nicht unbeschränkt vorhanden und einer langsamen Rückbildung unterworfen. Belichtete Filme sollten deshalb bald entwickelt werden und bis dahin trocken und kühl gelagert werden. Bei Farbfilmen kann eine zulange Lagerung auch zu Farbstichen führen.
Erstmals hat Louis Jaques Mandè Daguerre das Prinzip des latenten Bildes erkannt.
 
 
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