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Daguerreotypie
Nach Louis Jaques Mandè Daguerre (1789-1851) benanntes erstes praktikables und verbreitetes fotografisches Verfahren, basieret auf den Arbeiten von Joseph-Nicèphore Nièpce (1765-1833) und Daguerre.
Bei der Daguerreotypie wird eine versilberte und polierte Kupferplatte mit Jod- und Bromdämpfen sensibilisiert. Nach einigen Minuten Belichtung in einer Camera obscura mit Linse wurde in Quecksilberdampf entwickelt. Durch die Verbindung von Quecksilber und Silber entstand an den belichteten Stellen ein grauweißes Amalgan. Fixiert wurde das Foto in Natriumthiosulfat. Jede Aufnahme war ein seitenverkehrtes Bildpositiv von großer Schärfe. Abschließend musste das Bild luftdicht versiegelt werden. Daguerreotypien waren als Porträts beliebt und wurden oft in kleinen Etuis präsentiert. Jede Aufnahme war ein Unikat, ein nicht weiter reproduzierbares Bild.
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