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Daguerre, Louis Jaques Mandè (1789-1851)
Französische Dekorationsmaler und Bühnenbildner, war auch erfolgreich mit durch Beleuchtung veränderten Panoramen (Diorahma). Daguerre entwickelte 1839 das erste, und nach ihm Daguerreotypie genannte, fotografische Verfahren, dass Verbreitung fand. Daguerre arbeitete mit der Camera obscura und lichtempfindlichen Materialien. 1826 lernte er Joseph-Nicèphore Nièpce (1765-1833) kennen. Beide schlossen 1829 einen Vertrag zur gemeinsamen Verbesserung und Nutzung der Fotografie. Nach dem Tod von N. arbeitete Daguerre weiter an der Vervollkommnung der Fotografie und entdeckte 1837 das latente (vorhandene aber noch unsichtbare) Bild und 1837 fand er heraus, dass sich warme Kochsalzlösung als Fixiermittel eignet. Die Entwicklung von Daguerre, die Vorarbeiten von N. einschloss, wurde am 7.Januar 1839 vom französischen Physiker und Abgeordneten Francois Arago in der Akademie der Wissenschaften in Paris vorgestellt. Gegen eine Leibrente kaufte der französische Staat Daguerre die Erfindung ab und stellte am 19.August 1939 das Verfahren der Weltöffentlichkeit zur freien Verwendung vor. Es wurde als Daguerreotypie schnell bekannt und fand rasch Nachahmung sowie breites Interesse in der Öffentlichkeit.
Daguerre gilt damit als Erfinder der Fotografie, wobei er an die Arbeiten von Nièpce und anderen anknüpfte. Schon wenige Monate später stellte der Engländer William Henry Fox Talbot (1800-1877) sein Negativ-Positiv-Vefahren der Öffentlichkeit vor.
Daguerre baute mit seinem Schwager Alphonse Girox auch die erste serienmäßig hergestellte Kamera.
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