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Bewegungsunschärfe
Bewegungsunschärfe entsteht bei relativ langen Belichtungszeiten im Verhältnis zur Bewegung des Fotomotivs.
Bei der Bildauswertung ist diese Bewegungsunschärfe an unscharfen, oft deutlich verwischten Konturen des Motivs zu erkennen, wobei andere Bildteile scharf abgebildet sind.
Anders ist es bei der Technik des "Mitziehens" - hier will man das Hauptmotiv scharf abbilden - der unscharfe Hintergrund soll den Eindruck von Bewegung vermitteln.
Objektive mit größerer Brennweite erfordern kürzere Belichtungszeiten. Fotografen wenden eine Faustregel zum Ermitteln der Mindestverschlusszeit an:
Der Kehrwert der Brennweite des Objektives ergibt die Mindestbelichtungszeit. Bei einem Objektiv mit 250mm Brennweite ergibt sich so eine Mindestbelichtungszeit von 1/250 Sekunde.
Mit einem Normalobjektiv fotografiert, verwackeln Aufnahmen ab 1/30 oder 1/60 Sekunde Belichtungszeit nicht. Längere Belichtungszeiten erfordern ein Stativ.
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FOTOGRAFIE |
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