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Die Burg von Chinon, zuvor im Besitz der Grafen von Blois, war Lieblingsresidenz des englischen Königs Heinrich II. und seiner Frau Alienor von Aquitaine. Er ließ das Fort zu einer großen Königsburg ausbauen und starb hier 1189. Auch Heinrichs Sohn Richard Löwenherz soll, nach seiner tödlichen Verwundung 1199 in Chalus, auf der Burg Chinon gestorben sein.
Die mächtige Festung über dem Fluss Vienne, am Felsen von Chinon, galt über ein Jahrhundert als Zentrum des französischen Reiches.
Im großen Saal der Burg von Chinon erkannte Jean d'Arc am 9. März 1429 den unter Höflingen versteckten Dauphin Karl VII., ohne ihn je zuvor gesehen zu haben und flößte ihm Mut ein, gegen die Engländer zu kämpfen und sein Königreich zurück zu erobern.
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