Die Sieben Weltwunder
 Der Koloss von Rhodos
Der Schutzgott des in seiner Blütezeit reichen und einflussreichen Rhodos war der Sonnengott Helios. Die Insel soll sich auf Wunsch des Sonnengottes aus dem Meer erhoben haben. Nachdem es 304 v.Chr. dem mächtigen König Demetrios Poliorkrates nicht gelungen war die Insel zu erobern, beschlossen die Verteidiger ihrem Schutzgott ein Denkmal zu setzen. Im Jahr 291 v.Chr. beauftragten die Rhodier den Bildhauer Chares von Lindos eine Statue dieses Gottes anzufertigen. Die Arbeiten dauerten 12 Jahre. Die Riesenstatue, sie soll eine Höhe von 36 m erreicht haben, wurde neben der Hafeneinfahrt auf einem Marmorsockel aufgestellt und war aus Bronze. Der Koloss und die brennende Fackel waren von See weit zu sehen. Von einem Erdbeben wurde der Koloss bereits 224 v. Chr. umgestürzt (er knickte an den Knien um) und den Rhodiern gelang es nicht, ihn wieder aufzurichten. Tausend Jahre soll der Koloss so gelegen haben. Nach der Eroberung der Insel durch arabische Eroberer im Jahr 653 wurde auch der noch stehengebliebene untere Teil des Erzkolosses vom Marmorsockel heruntergerissen und die gesamte Erzmasse zum Einschmelzen nach Edessa abtransportiert.
 Von den Römern stammt, wahrscheinlich die Legende unzutreffende, der Koloss hätte mit gespreizten Beinen über der Hafeneinfahrt von Rhodos gestanden und die Schiffe seien unter ihm hindurchgefahren.
Der Koloss von Rhodos (Griechenland) wurde 224 v. Chr. von einem Erdbeben umgestürzt und in späteren Jahrhunderten erfolgte die restlose Zerstörung.
 
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