Digitale Urlaubsfotos:   Begriffe Digitalfotografie
Autofokus AF
Digitalkameras arbeiten meistens nach dem passiven Messverfahren. Der Kontrast wird elektronisch erfasst und die Schärfe wird nachgeführt, bis ein gespeicherter optimaler Wert erreicht ist.

Auflösung
Das Auflösungsvermögen bestimmt wie bei der herkömmlichen Fotografie die mögliche Bildgröße und die dabei erreichbare Bildqualität. Die Auflösung wird bei der Digitalfotografie in Bildpunkten bzw. Pixel angegeben. Je höher die Auflösung ist, desto besser ist der optische Eindruck für das Bild. Bei konventionellen Filmen ist die Auflösung derzeit noch höher als im CCD-Chip einer Digitalkamera, allerdings nicht so gleichmäßig.

Bildbearbeitungs-Software
Die Bildbearbeitung am Computer ersetzt quasi die klassische Fotolaborarbeit. Die Programme bieten eine Fülle von Editier-, Retusche- und Korrekturwerkzeugen sowie eine leistungsfähige Ebenentechnik. Damit wird die Verbesserung der Bildqualität, das Wählen und Vergrößern von Bildausschnitten möglich oder durch Fotomontagen entstehen völlig neue Bilder. Der Standard wird hier von dem Programm Adobe Photoshop bestimmt, auch Picture Publisher von Micrografx ist ein leistungsfähiges Programm.

CCD-Sensor
Abkürzung für Charge Coupled Device, ein elektronisches Bauteil aus vielen kleinen Halbleiterelementen, die analog zur Helligkeit des vom erfassten Motivdetail reflektierten Lichtes eine bestimmte Spannung erzeugen und in ein analoges Spannungssignal umsetzen. Die Sensoren registrieren Helligkeitsunterschiede, daher erfolgt vorher eine optische Farbtrennung z.B. über ein Prismensystem. Er ist das Bauteil, das die Aufgaben der lichtempfindlichen Filmschicht übernommen hat.

Interpolation
Die rechnerische Erhöhung der Bildpunkte wird als Interpolation bezeichnet. Zwischen den einzelnen Zellen des CCD-Chip sind winzige Abstände vorhanden, die hier fehlenden Bildpunkte werden ergänzt. Ebenso können fehlende Farbpunkte (Farbinterpolation) ergänzt werden und die Vergrößerung eines Bildes erfolgt ebenfalls rechnerisch auf der Grundlage von Mittelwerten.

JPEG
Viele Digitalkameras verwenden das JPEG-Dateiformat als Standard. Es erlaubt hohe Kompressionsraten und die Stärke der Kompression ist wählbar. Je nach Kompressionsgrad gehen mehr oder weniger Bildinformationen verloren.

Objektiv
Objektive werden je nach ihrer Brennweite in Standard,- Weitwinkel,- Tele,- oder Zoomobjektiv unterteilt. Die Standardobjektive sind dem menschlichen Auge, was die Sehweise angeht, vom Blickwinkel her gleich. Dieser bewegt sich ca. bei 45°. Weitwinkelobjektive haben kleinere Brennweiten und dadurch einen größeren Bildwinkel. Die Teleobjektive erfassen mit ihrer großen Brennweite nur einen kleinen Bildwinkel. Dadurch erscheinen Motive größer und näher. Bei Digitalkameras werden die Brennweiten vergleichsweise auf das bekannte Kleinbildformat umgerechnet.

Schnittstellen
Über die Schnittstelle wird die Verbindung zu anderen Geräten, z.B. zum Computer hergestellt. Standard ist ein USB-Anschluß und viele Kameras besitzen auch einen AV-Ausgang zum Anschluß an ein Fernsehgerät.

Rauschen
In der Farbe oder Helligkeit abweichende Pixel in einem ansonsten einheitlichen Bildbereich bezeichnet man als Rauschen.

Weißabgleich
Sonnenlicht hat je nach Tageszeit unterschiedliche Farbtemperaturen und auch Kunstlichtquellen wie Glühlampen, Leuchtstoffröhren oder Kerzen unterscheiden sich in der Farbtemperatur. Das menschliche Auge stellt sich darauf ein. Digitalkameras verfügen über eine automatische, manchmal zusätzlich über manuelle Einstellmöglichkeiten auf die verschiedenen Lichtarten.
 
 
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